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Hey 🙂

Ich heiße Fabian, bin 27 Jahre jung und komme aus der Nähe von Erlangen im schönen Frankenland. Ich bin ein ganz normaler Mensch, der einen Job hat und auch jemand, der sehr lange Zeit viel zu viel Speck auf den Rippen hatte.

Zugegeben, ist der Titel des Artikels vielleicht doch etwas provokant. In diesem Artikel möchte ich dir erklären, warum ich davon zu 100 % überzeugt bin und was ich aus gefühlten 1.000 gescheiterten Diäten gelernt habe.

Darum beginnt Bodybuilding oder Abnehmen nicht mit Ernährung oder Sport

Zuerst reisen wir ein paar Jahre zurück in die Vergangenheit: es war im Jahr 2011, als ich bei einer Körpergröße von 180 cm noch 110 Kilogramm tagtäglich mit mir herumschleppte und mich jeden Tag aufs Neue quälte.

Wie auch so viele anderen Menschen auf diesem Planeten probierte ich mich an den unterschiedlichsten Diäten aus und ich scheiterte… scheiterte und scheiterte. Immer wieder. Es war einfach deprimierend.

Eines Tages kam mir ein Gedankenblitz. Ich überlegte mir, warum es die einen Menschen schaffen abzunehmen und die anderen nicht. Es muss doch irgendetwas geben, dass diese beiden Gruppen unterscheidet.

Wie schaffen sich Fitnessbegeisterte freiwillig jeden Tag im Fitnessstudio zu quälen? Das muss doch von irgendwo herkommen!

Warum Bodybuilding oder Abnehmen nicht mit Ernährung und Sport beginnt

Es beginnt nicht mit Ernährung und Sport

Die Antwort hat nicht lange auf sich warten lassen: sie tun es gerne.

Menschen die im Fitnessstudio trainieren oder jene die mit Erfolg abnehmen und das Gewicht halten, tun es gerne.

Genau DAS ist der Schlüssel zum Erfolg!

Tue es gerne – finde Spaß daran

Um Spaß an Sport, gesunder Ernährung und Co. zu finden, gilt es folgendes zu beachten:

  • Wähle eine Sportart, die dir auch Spaß macht. Wenn du absolut keine Lust auf Joggen hast, dann lasse es und suche dir eine Alternative. Das können auch Funsportarten sein.

  • Wähle eine Ernährung/Lebensmittel, die dir schmecken. Du solltest keine Lebensmittel wählen, nur, weil sie gute Nährwerte haben.

Mit Zwang erreichst du nicht. Tue etwas gerne oder lass es.

Da wir alle nur Menschen sind, kann es natürlich hin und wieder passieren, dass du ein Motivationsloch hast.

In diesem Fall hast du 2 Möglichkeiten:

  1. Du legst eine Pause ein und lässt den Sport und eine kalorienbewusste Ernährung für den Tag weg

  2. Du motivierst dich gezielt

Um dich gezielt zu motiveren, brauchst du einen starken inneren Antrieb. Und genau dieser kommt nicht von irgendwo. Auch hier gibt es Strategien, die dich pushen:

Kenne dein WARUM

Du brauchst ein starkes WARUM, also einen Grund, WARUM du dies oder jenes möchtest (einen flachen Bauch, schmale Hüften etc.)

Dieses WARUM kann sein:

  • Im Sommerurlaub am Strand ein Sixpack haben

  • An meiner Hochzeit eine super Figur haben

  • Nicht mehr nach 10 Treppenstufen aus der Puste sein

  • Etc.

Das WARUM kann unterschiedlich sein. Überlege dir genau, was der Hauptgrund ist, warum du dies oder jenes verändert möchtest und stelle dir dieses Ziel mehrmals täglich visuell vor:

Die Visualisierung

Stelle dir mehrmals täglich dein WARUM visuell vor, also bspw. das Sixpack beim Strandspaziergang. Stelle dir es möglichst exakt vor und fühle dich in diese Situation.

Das Visualisieren wird dir zwar nicht auf Knopfdruck ein Sixpack bescheren, aber es wird dich innerlich stark antreiben, sodass du auch aktiv wirst und ins Handeln kommst.

Der Schmerz

Ein weiterer starker Antrieb, ist der Schmerz.Umso größer der Schmerz, umso schneller kommst du ins Handeln. Das heißt jetzt nicht, dass du dir körperliche Schmerzen hinzufügen sollst!

Mit Schmerz meine ich, das für dich Schlimm ste, wenn sich an deiner Situation nichts änderst.

Im Prinzip ist der Schmerz das Gegenteil deines WARUMs. Wenn dein WARUM ist „Ich möchte 3 Stockwerke Treppensteigen können, ohne im dritten Stock völlig erschöpft anzukommen“, ist dein Schmerz genau diese Erschöpfung im dritten Stock.

Wenn also das Visualisieren des Ziels dich nicht genug motivieren sollte, denke an den für dich größtmöglichen Schmerz um aktiv zu werden und ins Handeln zu kommen.

Wenn du abnehmen möchtest und dich noch nicht dazu aufraffen kannst, beschäftige dich zunächst nicht mit Ernährung oder Sport, sondern sehe zuerst zu, dass du auch richtig Bock darauf bekommst!

Überlege dir dein großes WARUM und ein messbares Ziel.

Das Ziel

Du musst genau wissen, was du willst und wann. Wer kein Ziel hat ist wie ein Schiff ohne Kapitän: du weißt nicht wohin die Reise geht, daher kannst du auch niemals ankommen.

Ein Ziel ist nicht: „Ich will schlank sein“. Das ist kein Ziel!

Wann bist du schlank?

Bei wie viel Kilogramm, bei welchem Körperfettanteil oder bei welchem Bauch- und Hüftumfang? Ein Ziel ist „Ich werde in den nächsten 5 Wochen 5 Kilogramm abnehmen“. Das ist ein Ziel!

Erst wenn du dein WARUM kennst, dein ZIEL und dies VISUALISIERST, hast du den dauerhaften inneren Antrieb, den du brauchst um deinen Traum zu verwirklichen.

Erst JETZT geht es an das Thema Ernährung und Sport! Und ich beweise es dir sogar:

Der Beweis

Ich beweise dir, dass das Thema „Kopfsache (Warum, Ziel, Visualisierung)“ VOR der Ernährung und dem Sport kommt.

Nehmen wir folgendes Beispiel: Markus und Andreas.

Markus kennt sich sehr gut mit dem Thema Abnehmen aus, weiß wie er sich zu ernähren hat, er weiß was Nährstoffe und Kalorien sind und wie viel Kalorien er zu sich nehmen soll. Markus weiß auch alles über Sport und er weiß genau wie er am meisten Fett verbrennt.

Allerdings hat Markus kein Ziel vor Augen und weiß nicht wohin die sprichwörtliche Reise geht. Er hat auch keinerlei Willen ein Abnehmprogramm durchzuziehen.

Dann gibt es noch Andreas. Andreas hat null Ahnung von Ernährung. Er weiß auch nicht welche Sportart in Sachen Fettverbrennung besonders effektiv ist.

Andreas ist allerdings total motiviert, da er genau weiß, was er erreichen möchte: in 10 Wochen 11 Kilogramm verlieren und seinen Bauchumfang um 10 cm reduzieren. Er hat sich fest vorgenommen, im Sommerurlaub in 10 Wochen einen flachen Bauch zu haben.

Auf dieses Ziel freut er sich und auch auf die Zeit des Abnehmens. Er freut sich riesig über die Chancen die sich ihm auftun. Er freut sich, wenn er sich freitags um 6 Uhr wiegt, den Bauchumfang neu misst und weiß, dass es weniger geworden ist.

Quizfrage: wer hat das Zeug dazu und nimmt ab? Andreas oder Markus?

Klarer Sieger: Andreas!

Markus verliert.

Markus weiß zwar alle „Fachthemen“ übers Abnehmen was wichtig ist, wird allerdings nach kurzer Zeit das Handtuch werfen, da ihm der Antrieb und die Motivation fehlen. Woher soll sie schließlich auch kommen?

Er weiß ja nicht mal genau, was er will. Sein Wissen um Kalorien, Sport und Co. ist zu diesem Zeitpunkt nichts wert.

Schauen wir uns Andreas an. Andreas hat zwar vom Thema Ernährung und Sport keinen Plan, aber er ist fest entschlossen und äußerst motiviert sein Ziel zu erreichen.

Er lässt sich durch nichts und niemandem von seinem Weg abbringen und verschlingt das ganze Wissen, welches er zum Thema Ernährung und Sport in die Finger bekommt.

Er testet verschiedene Ernährungsformen, wie Low Carb, probiert Eiweißbrot und er testet unterschiedliche Sportarten, bis er die für sich optimale Abnehmstrategie gefunden hat. Er zieht es so lange durch bis er sein Ziel erreicht hat und wird gewinnen.

Was schließen wir daraus? Ohne die nötige Motivation und einen starken inneren Antrieb, wird es langfristig nicht klappen. Vielleicht hältst du beim Abnehmen 1 Woche durch, 2 Wochen oder auch 4 Wochen.

Es wird aber der Punkt kommen, an dem du keine Lust mehr hast und das sprichwörtliche Handtuch werfen wirst.

Deine Aufgabe: nimm dir 15 Minuten Zeit, entspann dich und denke nach. Werde dir über dein WARUM im Klaren, setze dir ein ZIEL und VISUALISIERE dieses mehrmals täglich.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Motivierende Grüße

Fabian Prell