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Eine der größten Muskelgruppen des menschlichen Körpers sind die Rückenmuskeln. Sie werden immer aktiv, wenn man sich strecken tut oder beim Aufheben einer Last.

Es leiden sehr viele Menschen unter „Rückenprobleme“ und daher steht die Sportmedizin unter einen sehr enorm hohen Druck, Möglichkeiten zu erarbeiten oder aufzuzeigen, wie ein gesundes und effektives Training für den Rücken aussehen sollte.

In diesem Artikel wird etwas mehr auf dieses Thema eingegangen und auch aufgezeigt wie man durch Kraftsport „Rückenprobleme“ lindern und vorbeugen kann. Es gibt viele Menschen die das Rückentraining vernachlässigen und somit dem Rücken schaden.

Das richtige Training für den Rücken

Die Muskelgruppe des Rückens hat wie fast alle wichtigen Muskeln des menschlichen Körpers einen Gegenmuskel.

Nur wer also auch den „Gegenspieler“ zum jeweiligen Muskel trainiert, der betreibt effektiven Kraftsport.

Wer also seine Bauchmuskulatur trainiert, der sollte auch darauf achten, seinen Rücken regelmäßig und richtig zu trainieren und umgekehrt gilt selbstverständlich dasselbe.

Die Vorteile dabei sind:

  • Gekrümmte Körperhaltung wird vermieden

  • Es entstehen keine Kraftunterschiede

  • Neu gewonnene Kraft bleibt beständiger

Die 4 Grundlagen, die man für ein gesundes und erfolgreiches Rückentraining beachten sollte:

  1. Egal ob als Anfänger oder Fortgeschrittener, es sollte darauf geachtet werden, sehr oft mit dem eigenem Körpergewicht zu trainieren und nicht auf Hanteln oder Trainingsgeräte zurückzugreifen, da man dadurch den gesamten Körper trainieren kann.
  2. Es sollte immer darauf geachtet werden eine gerade Körperhaltung beim Ausführen der Übungen zu haben, denn eine falsche Körperhaltung kann zu späteren Problemen führen.
  3. Nimm dir für die Ausführung der aktuellen Übung immer genug Zeit und führe sie nicht zu schnell aus, aber auch nicht zu langsam aus. Finde ein Tempo unter dem du beansprucht wirst.
  4. Achte darauf zwischen jedem Satz nicht zu lange Pause zu machen und nach jedem Trainingstag genügend Pause zu machen, denn wie alle anderen Muskeln, kann auch die Rückenmuskulatur nur in der Ruhephase wachsen.

Die „Rückenprobleme“ vermeiden

Falsches Training für den Rücken führt früher oder später dazu, dass Schäden entstehen, die verheerend sind und das man am Ende mit diesen Rückenschmerzen kämpfen muss.

Was genau passiert im Rücken?

Die Bandscheiben im Rücken, die die einzelnen Wirbel der Wirbelsäule verbinden, die kleinen Scheiben aus Knorpel, agieren als Dämpfer bei Belastung. Der Bandscheibenvorfall wird durch z.B. falsche körperliche Arbeit oder falsches Training ausgelöst und ist eine langfristige Schädigung des Rückens. Dabei dringen in den unteren Teil des Rückenmarks Teile der Bandscheibe ein.

Es sollte immer darauf geachtet werden Rückenschäden vorzubeugen, da eine Behandlung konservativ möglich ist, jedoch es bei schweren Vorfällen oft nur noch mit einer intensiven Operation behoben werden kann.

Jedem ist zu empfehlen, regelmäßig Sport zu betreiben, egal ob daheim, im freiem oder im Fitnessstudio um die Ecke.

Wer regelmäßig 3-4mal die Woche für 15-30min mit einem Crosstrainer trainiert, der beugt nicht nur „Rückenprobleme“ vor, sondern trainiert dadurch aus seine Rückenmuskulatur und fördert seine eigene Ausdauer.

Im Alltag sollte man darauf achten, egal ob auf der Arbeit oder beim Sport, seinen Rücken nicht falsch zu belasten, denn das kann schneller passieren, als einem lieb ist.