Allgemeines und Funktion von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren umfassen mehrere Fettsäuren, die wichtigsten und aktivsten Vertreter sind: Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und Alpha-Linolensäure (ALA).

Alle drei gehören sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren die der Körper nicht selbst herstellen kann, was nicht heißt das sie unwichtig sind, im Gegenteil sie müssen dringend durch die Nahrung dem Organismus zugeführt werden um in ihm wichtige Funktionen zu übernehmen.

Schon für Kinder und Jugendliche sind Omega-3-Fettsäuren unabdingbar, denn sie sind ein Faktor bei der Entwicklung der Augen und des Gehirns. Nur mit ihnen können sich Gehirn und Augen optimal entwickeln.

Weiterhin ist es bekannt, dass es sich positiv auf das Immunsystem auswirken und somit im Kindesalter das Risiko eine Allergie zu entwickeln verringern.

Doch Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur für Heranwachsende unglaublich wichtig, auch Erwachsene sollten nicht auf sie verzichten. Omega-3-Fettsäuren bauen die Augen und das Gehirn nicht nur auf sie halten diese auch ein Leben lang in stand.

Auch senken sie den Cholesterinspiegel und wirken somit präventiv gegenüber Herzkrankheiten und schwächen chronische Entzündungen wie Rheuma.

Darüber hinaus haben sie positive Auswirkungen auf den Blutdruck und den Blutkreislauf im Allgemeinen, sie senken zum Beispiel einen erhöhten Blutdruck und Fördern die Durchblutung damit alle Organe und Zellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden.


Woher Omega-3-Fettsäuren beziehen?

Die wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sind hauptsächlich in Kaltwasserfischen wie Thunfisch, Makrele, Lachs und Hering enthalten.

In pflanzlichen Ölen sind EPA und DHA nicht enthalten, da sie tierische Fette sind, doch Vegetarier müssen nicht auf diese verzichten.

Das pflanzliche Fett ALA welches in pflanzlichen Ölen wie, Raps-, Soja- und Chia-Öl enthalten ist kann vom Körper zu den wichtigeren EPA und DHA synthetisiert werden.

Der optimale Nutzen Fettsäuren wird entfaltet wenn man 2 mal die Woche Fisch ist.

Außerdem muss darauf geachtet werden, dass das Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren bewahrt wird, wenn zu viele Omega-6-Fettsäuren zugeführt werden kann nicht der volle Nutzen aus den Omega-3-Fettsäuren gezogen werden.

Es lässt sich sagen das der Omega-6 Anteil nicht mehr als 5 mal so hoch wie der Omega-3 Anteil sein sollte.

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