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Das Spurenelement Eisen ist unabdingbar für den Körper, denn es ist dafür da den über die Lunge aufgenommenen Sauerstoff im ganzen Körper zu verteilen.

Eisen bindet den Sauerstoff und transportiert in über Hämoglobin von den Lungenbläschen zu den mit Sauerstoff zu versorgenden Körperteilen, wenn der Sauerstoff abgegeben wurde bindet Hämoglobin Kohlendioxid in sich und bringt es zurück zur Lunge wo wir es dann ausatmen.

Hämoglobin besteht zu 94% aus dem Eiweiß Globin und zu 6% aus Häm an das sich das mit Sauerstoff versetzte Eisen bindet. Da Eisen Bestandteil vieler Enzyme ist spielt es auch eine große Rolle im Kampf gegen Krankheitserreger.

Das aber nicht nur im positiven Sinne sondern auch im negativen, denn die Erreger brauchen auch Eisen, deswegen sollte man hier das Gleichgewicht bewahren und nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Eisen zu sich nehmen.


Empfohlene Eisenzufuhr

Die empfohlene Tagesdosis Eisen liegt bei etwa 10 bis 12 Gramm bei einem Ausgewachsenen Menschen, Frauen aber brauchen während der Menstruationsphase eine Tageszufuhr von 15mg, denn der Körper scheidet in der Zeit viel Blut aus in welchem sich der rote Blutfarbstoff Hämoglobin befindet an dem das Eisen sich gebunden hat, es lässt sich also sagen wenn der Körper Blut verliert, verliert er auch Eisen.

Eine weitere Ausnahme wo eine erhöhte Eisenzufuhr dringend zu empfehlen ist trifft wieder nur die Frau, sie ist der Fall der Schwangerschaft und des Stillens danach. Eine schwangere Frau wird eine Eisenzufuhr von 30mg und eine Frau die stillt eine Zufuhr von 20mg empfohlen.

Normalerweise ist diese Tageszufuhr bei einer ausgewogenen Ernährung gegeben, Probleme auf die empfohlene Tageszufuhr zukommen könnten Veganer und Vegetarier haben, denn pflanzliches Eisen wird vom Körper schlechter aufgenommen.


Lebensmittel die Eisen enthalten

Die wohl größte Eisenquelle ist Blutwurst, da diese wie der Name schon sagt viel Blut enthält, welches wieder mit dem roten Blutfarbstoff an den sich das Eisen gebunden hat versetzt ist.

Eine weitere super Eisenquelle ist Leber, vor allem die vom Schwein. Normales Muskelfleisch enthält zwar Eisen aber eher wenig. Gute Quellen für pflanzliches Eisen sind Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Rosenkohl und Spinat.


Mangel, Überdosis und Vergiftung

Der Eisenmangel ist einer der weit verbreitetsten Mängel, es handelt sich jedoch nur um mittleren bis niedrigen Eisenmangel, hoher Eisenmangel ist eher selten.

Eisenmangel entsteht meist nicht durch zu wenig Eisenzufuhr, außer bei Vegetariern, Veganer oder Leuten die eine sehr einseitige Ernährung aufgrund einer Diät an den Tag legen.

Eisenmangel entsteht meist dann wenn der Darm, beispielsweise durch Magen-Darm-Erkrankungen in der Aufnahme von Eisen beeinträchtigt ist. Die Folgen von Eisenmangel können sich in Kopfschmerzen, Herzrasen, Müdigkeit, trockener Haut und Kurzatmigkeit niederstrecken.

Eine Überdosis von Eisen ist durch falsche Ernährung fast nicht zu erreichen, sie tritt nur auf wenn man über längere Zeit Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente die sehr eisenhaltig sind zu sich nimmt.

Eine Überdosis hat zur Folge, dass die Haut sich leicht gräulich färbt sowie der Stuhl. Dies zieht keine medizinische Beeinträchtigung nach sich, vorsichtig muss man jedoch bei einer Eisenvergiftung sein, die Symptome dafür treten etwa eine halbe Stunde bis zwei Stunden nach der Aufnahme von einer sehr hohen Eisenmenge ein.

Symptome für eine Vergiftung durch Eisen sind starke Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall, dadurch verliert der Körper viel Wasser, das kann zu einem Schockzustand führen der tödlich sein kann.

Eine Vergiftung ist aber für einen ausgewachsen fast nicht zu erreichen, denn sie tritt erst ab ca. 35mg pro Kilo auf, doch bei Kleinkindern ist eine Vergiftung durchaus möglich denn diese haben nur wenig Körpergewicht.